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Carree
Mitten in der Darmstädter City verbinden sich im Carree Einkaufen, Gastronomie und Kultur. Doch nur wenige kennen diesen Ort im zweiten Obergeschoss: Eine außergewöhnliche Gewerbefläche im Industrie-Chic sucht einen neuen Nutzer. „Es soll eine Stadt in der Stadt sein“ – das ist die Idee, die hinter dem Carree mitten in der Darmstädter Innenstadt steckt. Das Carree ist mehr als nur ein Einkaufszentrum. Als „Erlebnisquartier“ mit mehr als 40 Shops und Dienstleistern findet man hier vielfältige Möglichkeiten an einem Ort. „Alle Lebensbereiche sollen hier abgebildet werden – vom Restaurantbesuch über Einkaufsmöglichkeiten und Fitness bis hin zu Kulturangeboten und Dienstleistungen“, beschreibt Carree Quartiers-Manager Friedbert Kulessa, der das Carree seit zehn Jahren begleitet, das Konzept.
Einzelhandel, Gastronomie und Kultur
Dabei versteht sich das Carree nicht nur als Versorgungsstandort, sondern auch als Ort der Begegnung. „Das Carree ist auch ein Ort zum Verweilen, um dem Trubel der Stadt zu entkommen.“ Gastronomisch bietet es eine breite Auswahl – vom Kaffeehaus über italienische und asiatische Küche bis hin zu Snacks und Burgern. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Dienstleister wie Banken, ein Reisebüro, eine Post-Filiale sowie Schulungsunternehmen. Neue Sitzgelegenheiten vor der Centralstation laden zum Verweilen ein und werden von Besucher:innen sehr gut angenommen.
Ein wichtiger Bestandteil des Areals ist die benachbarte Centralstation, die das kulturelle Leben in der Innenstadt prägt. Im Sommer locken auf der Piazza – dem zentralen Platz des Carrees – Veranstaltungen wie die „Merck Sommerperlen“. Das Carree selbst veranstaltet an jedem zweiten Donnerstag noch bis August den beliebten „Weinsalon Rheinhessen“ sowie von Juli bis September eine neue Jazz-Reihe mit Darmstädter Musikerinnen.
Das Quartier entstand in den 1990er Jahren auf dem Gelände des ehemaligen HEAG-Elektrizitätswerks. Teile der historischen Industriearchitektur wurden erhalten und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Areals. Im Zuge einer zweijährigen Sanierung wurden die ehemaligen HEAG-Hallen in das neue Quartier integriert. Zur Eröffnung 1995 sprach die Presse von „Darmstadts neuer Innenstadt – das neue Herz Darmstadts“. Bis heute zeichnet sich das Carree durch eine urbane Mischung von Läden, Büros, Kultur, Gastronomie und Handel aus. 1997 war es eines der größten Bauprojekte in Darmstadt mit einer Investition. Obwohl das Konzept einer Markthalle mit Verkaufs- und Imbissständen damals als innovativ galt, fand es leider nicht die erhoffte Resonanz.
„Wir möchten Darmstadt diesen Platz zeigen“
Was viele Besucher:innen des Carrees nicht kennen: Im zweiten Obergeschoss verbirgt sich eine außergewöhnliche Gewerbefläche über dem Restaurant „La Piazza“. Vom Balkon aus kann man auf das Dach des Fashion-Stores „Mango“ schauen. Die rund 750 Quadratmeter große Einheit verteilt sich über zwei Ebenen und verbindet großzügige Open-Space-Bereiche mit Industrie-Charme.
Die Fläche war ursprünglich an die damalige Darmstädter Stadtmarketinggesellschaft ProRegio vermietet. Auf der oberen Ebene befand sich eine Roof-Bar. „Es sind innovative, coole Räume in einer sehr guten, zentralen Lage. Sie sind auch für Feiern und Ausstellungen gut geeignet. Besonders schön ist das Licht beim Sonnenuntergang. Wer repräsentative Räume sucht, ist hier gut aufgehoben“, sagt Anja Herdel, Geschäftsführerin bei Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH. Zuletzt wurden die Räume als Office-Lösung für den E-Commerce-Bereich eines Handelsunternehmens genutzt. Nun bietet sich die Chance für eine neue Nutzung.
Hohe Decken, sichtbare Stahlkonstruktionen, viel Glas und offene Raumstrukturen verleihen den Räumen einen besonderen Charme. Ergänzt werden die Flächen durch mehrere Büros und Besprechungsräume, Duschen sowie einen kleinen Balkon. Architektur- und Designbüros, Innenarchitekten, Kreativ- und Marketingagenturen, IT-Unternehmen, Immobilienbüros, Versicherungen, individuelle Office-Lösungen oder Möbel- und Produktausstellungen könnten hier ihr neues Zuhause finden. Die Immobilie bietet außerdem sehr gute Möglichkeiten für Veranstaltungen und für Ausstellungen. Denkbar sind auch Event- oder Gastronomiekonzepte.
Ein weiterer Vorteil neben den vielfältigen gastronomischen Möglichkeiten in der Mittagspause oder nach Feierabend ist die gute Erreichbarkeit: Die öffentlichen Tiefgaragen sind direkt über zwei Aufzüge angebunden. Wer mit Bus und Bahn anreist, kann das Quartier bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen.
„Die repräsentative Fläche wartet nun auf einen Nutzer, der die besondere Architektur und das Potenzial dieses Ortes für sich entdeckt“, sagt Kulessa. Der Eigentümer ist offen für neue Ideen und kreative Nutzungskonzepte. Mit der Gestaltung der Fläche lässt sich nicht nur das Carree, sondern auch der Kern Darmstadts mitprägen. Wer eine Fläche sucht, die mehr als ein Büro ist, sollte sich jetzt melden. Denn dieser Hidden Place hat das Potenzial, zum neuen In-Place in Darmstadts City zu werden.
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