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Tierischen-Geschichten-beim-Weitsicht-Festival
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Der international ausgezeichnete Naturfotograf kehrt mit neuen Geschichten auf die Bühne zurück. Mit eindrucksvollen Aufnahmen macht er das verborgene Leben unserer heimischen Wildnis sichtbar – und zeigt, wie viel Schönheit und Besonderheiten es zu entdecken gibt. 2017 präsentierte Klaus Echle beim Weitsicht-Festival zum ersten Mal die „Wildnis vor unserer Haustür“ als Kontrast zu vielen Fernreise-Vorträgen. Es folgten zahlreiche Auftritte mit begeisterten Zuschauern vor ausverkauften Hallen. Besonders mit seiner Geschichte von einer Füchsin berührte er das Publikum. „Es gibt nicht nur viele Besonderheiten in der Ferne, sondern auch ganz in der Nähe – vor unserer Haustür. Die Geschichten gehen mir nie aus“, sagt der Förster. Seit vielen Jahren fotografiert er im selben Forstrevier in Freiburg- Günterstal. Statt neue Orte zu suchen, widmet er sich intensiv einzelnen Tierarten und Themen in der Nähe. So entstehen eindrucksvolle Einblicke in das Leben von Gartenschläfern, Steinmardern oder Mopsfledermäusen. Mitreißend erzählt er von seinen Begegnungen und wirbt für einen achtsamen Umgang mit der Natur. „Wir können überall Neues in der Natur entdecken. Dazu brauchen wir nicht unbedingt weit reisen. Wir müssen nur genau hinschauen. Es gibt so viel zu bestaunen“. 1964 geboren, wuchs Echle in einer Gastronomenfamilie auf. Nach zehn Jahren als Koch hängte er die Kochmütze an den Nagel und studierte Forstwirtschaft. In der Naturdokumentation „Wildnis vor der Haustür 2“ verbinden sich seine großen Leidenschaften für die Fotografie und die heimische Natur. Klaus Echle gelingt es, der Stadt und dem Schwarzwald ihre tierischen Geheimnisse mit seiner Kamera zu entlocken. Unter den Aufnahmen sind erstaunliche Einsichten in das Leben der Dachse – talentierte Tiere, deren auffällige Gesichtsmaske wohl nur die wenigsten in freier Wildbahn gesehen haben. Erstaunlich, dass es über den Dachs kaum wissenschaftliche Forschungen gibt. Außerdem spürte der Förster Bilche auf, muntere kleine Nager, zu denen Gartenschläfer, Siebenschläfer und Haselmaus gehören. Portraitiert werden auch Kolkraben und Auerhühner, eine Bergfinkeninvasion – und ein Fuchs spielt wieder eine Rolle. Außerdem dokumentiert er das wilde Treiben von Ratten in der Stadt. Auch, wie jungen Steinmarder verletzt gefunden und aufgepäppelt wurden. Die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern führte ihn in alte Stollen am Schauinsland. „Wildnis vor der Haustür 2“ ist voller Geschichten, die uns vor Augen führen, wie artenreich unser Lebensraum ist. Oft unbemerkt bewohnen die unterschiedlichsten Geschöpfe unsere Gärten, Dachböden, alten Schulhäuser, Parks und Hausberge. Wie können wir rücksichtsvoll mit ihnen zusammenleben? Der Live-Vortrag verspricht ein Erlebnis für die ganze Familie. Samstag, 31. Oktober, 14 Uhr Darmstadtium WBSEITE | INSTAGRAM
