©Lara Roßmann
Staatstheater NoSignal
Sitzen in den Startlöchern
Zwei Premieren im Staatstheater Darmstadt (23.1. & 31.1.)
Ein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Sitzplätze für gleich zwei Premieren im Staatstheater sichern. Die Kammerspiele präsentieren den Thriller »No Signal« von Regisseur Tjörvi Lederer, ein mysteriöses Stück, in dem die Grenzen von Realität und Traum verschwimmen. Im Rampenlicht steht eine Wohnungstür, die sich nach Sonnenuntergang öffnet und viele Geheimnisse birgt. Düster geht es zudem in dem Drame lyrique »Pelleas und Melisande« von Claude Debussy zu. Die Dreiecksgeschichte zwischen König Arkels Enkeln Golaud und Pelleas und der mysteriösen Melisande steht unter einem dunklen Stern. WEBSEITE
©Theater Moller Haus
Um kein Haar verpassen
Struwwelpeter-Premiere im Theater Moller Haus Darmstadt (9.1.)
Wer keine Tickets für die Premiere ergattern kann, sollte das Glück beim Schopf ergreifen, eine der darauf folgenden Termine wahrzunehmen. Die inklusive Struwwelpeteriade des Theaterlabor INC. setzt den Klassiker von Heinrich Hoffmann mit Humor, Fantasie und kritischem Blick in neue, überraschende Szenen. Mitspieler:innen zwischen 18 und 84 Jahren hauchen den starren Bildern der 1845 gedruckten Geschichte neues Leben ein und verschaffen zeitlosen Themen wie Erziehung, Regeln und das Anderssein, Sichtbar- und Hörbarkeit. Ein Stück, das zum Nachdenken anregt und die Bauchmuskeln zum Schmunzeln bringt. WEBSEITE
©Anatol Kotte
Das Los der Lieblosigkeit
Ich bin dein Mensch in den Bürgerhäuser Dreieich (21.1.)
Forscherin Alma ist das Versuchskaninchen einer KI-Studie. Sie soll drei Wochen lang mit dem Roboter Tom zusammenleben, um Gefühle für diesen zu entwickeln. Doch, egal wie viel Mühe sich Tom gibt, Amors Pfeil trifft Alma nicht – zumindest nicht sofort. Toms Programmierung orientiert sich anfangs nämlich auf die Wünsche der deutschen Durchschnittsfrau, zu denen Alma sicherlich nicht zählt. Allmählich lernt Tom dazu und passt sich Almas Gefühlswelt an. Das Chaos ist vorprogrammiert. WEBSEITE
©Kikeriki Theater
Faustdick hinter den Ohren
Faust im Kikeriki Theater Darmstadt (28.1.)
Ach, du meine Goethe! »Sind wir womöglich alle nur Figuren im großen Spiel des Lebens – mal himmlisch still geführt von oben, mal höllisch wild bewegt von unten?« Dieser philosophischen Frage geht der Theaterdirektor im gesamten Puppentheater-Stück nach und greift damit die klassische Gretchenfrage »Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion« auf. Hanswurst und Kasper helfen ihm dabei, den Ernst des Lebens hinten anzustellen und dem höllischen Treiben komödiantisch Paroli zu bieten. WEBSEITE
©Marcus Gloger
»Made« in Tennessee
Dr. Mark Benecke in der Centralstation Darmstadt (11.1.)
Während andere aus dem Nähkästchen plaudern, öffnet Dr. Mark Benecke die Leichenhalle und liest Gruselgeschichten von toten Körpern ab – mit Hilfe von Insekten, die er auf Leichen findet und analysiert. Und die gibt es zur Genüge auf der »Body Farm« der Universität Tennessee, an der »Der Herr der Maden« als FBI-Trainer tätig war. Dort lassen Forscher tote Körper systematisch faulen, um aus der sukzessiven Zersetzung wichtige Erkenntnisse für die forensische Biologie zu schließen. WEBSEITE
©CrimeNight
Gänsehaut garantiert
CrimeNight in der Orangerie Bessungen (17.1.)
True-Crime-Fans aufgepasst! Wer alle Dokus und Serien auf Netflix, ARD und Co. gebingewatcht hat, sollte die CrimeNight in der Orangerie keineswegs verpassen. Bei gedimmtem Licht und flackerndem Kerzenschein werden die begleitenden Kriminalfotos, Artikel und Karten auf der Leinwand dermaßen lebendig, dass man denkt, man würde sich live am Tatort befinden. Zwei Hosts entführen ihr Publikum und nehmen es mit auf eine packende Reise durch einen wahren Kriminalfall aus Darmstadt. WEBSEITE
